Beiträge mit dem Schlagwort «Onlinetexten»


8
Apr 04

Grundkenntinisse für Online-Texter

Die Zürcher Agentur webwriting.ch gibt auf ihrer Website einen Einblick in das Schaffen von Webtexterinnen und Webtextern. Unter der Rubrik «Schreiben» enthalten fünf kurze Kapitel wesentliche Informationen für gutes Schreiben im Web.

Die Autorin Margrit Stucki gibt einen Überblick über Textformen im Web, erläutern den Web-Schreibstil sowie die Bedeutung von packenden Überschriften und Eye-Cachern.

webwriting.ch führt auch ein sorgfälltig gepflegtes Weblog.


22
Mrz 04

Bessere Benutzbarkeit für Webcontent

Content-Usability – der unbekannte Erfolgsfaktor: Der Artikel von Marcus Völkel von der Agentur scoreberlin führt zwar ein neues Schlagwort ein, das zuerst erklärt werden muss, trifft damit aber genau die empfindliche Stelle: die Benutzbarkeit von Web-Inhalten. Das bedeute laut Autor mehr als «Schreiben fürs Web» oder «kurz und verständlich texten».


9
Mrz 04

Texte fürs Web als Mindmap

Clemens Kraus bildet IT-Wissen in einem Mindmap dar. Enthalten auch eine Aufstellung zum Thema Texte fürs Web.

Zwar nichts als Stichworte in einer ungeordneten Liste, als Sammlung in dieser Form aber doch hilfreich.


1
Mrz 04

Web-Content verbessern

D. Keith Robinson, Autor von Asterisk*, schreibt über den traurigen Zustand von Web-Content. Energisch fordert er Verbesserungen.

Viel würde es schon helfen, wenn Webtexter einfachste Styleguides beachteten, welche im Web verfügbar seien.

Und er verweist als Beispiel auf die Articles about Writing Web Content von Quality Web Content.

Via InfoDesign.


7
Feb 04

Jerz in meiner Bookmarksammlung

Crawford Kilian verweist auf Dennis G. Jerz’ Electronic Text: Tips and Guidelines for Writers.

Die Seite mit wertvollen Ressourcen zum Schreiben im Web ist schon lange in meiner Bookmarksammlung.


29
Jan 04

Text vor Design

Words come before looks in web design

Gerry McGovern wiederholt in seiner neusten NewThinking-Ausgabe die umstrittene These, dass Texte auf einer Website viel wichtiger sind als das Design.

Heftig sind auf Aussagen wie diese die Reaktionen von Designern, denen das Grafische am Herzen liegt. Selbstverständlich wehren sie sich zu Recht. Ohne Form und Farben sähe das Internet heute aus wie 1989.Die Publikationen, die das Primat des Texts vertreten, sind jedoch zahlreich.

Never underestimate the importance of words on the web,

lautete der Imperativ des Artikels A Fairy, a Low-Fat Bagel, and a Sack of Hammers bei A List Apart im November 2003.

Oft zitiert wird die Eyetracking-Studie des Poynter Instituts aus dem Jahre 2000. Online-Leser schauen zuerst auf den Text und erst dann auf Bilder. So das Credo. Basierend auf dieser Erkenntnis formuliert auch der Autor Frank Pucher («Das Usability-Prinzip», 2002) den Satz:

Design spielt keine Rolle.

Auch ich habe für meinen Vortrag Texte fürs Web diese These als (rhetorische) Grundlage benutzt.

Gerry McGovern wiederholt die These aus Berufung, wie es scheint. Immerhin gibt er sich kompromissbereit:

It’s not that the look is not important. Just that, on the Web, words come before looks.

Auf die Kritik, er verstehe nichts von professionellem Webdesign, nimmt er die Site eines Webdesigners auseinander und listet – wohl altbekannte – Kritikpunkte auf.

Texte im Web sind von entscheidender Bedeutung, weil sie meist die wichtigsten Informationen enthalten oder darauf hin weisen. Dass auch der Textproduktion und und der Textpflege die nötige Beachtung geschenkt wird, darauf weist Gerry McGovern hin. Und das tut er ununterbrochen und mit glaubwürdiger Kompetenz.


16
Dez 03

Web-User sind lesefaul

Seit diesem Sommer ist Millionen von Windows-Usern die Löchrigkeit ihres Systems vor Augen geführt worden.

Wer den Blaster.Worm eingefangen hatte, meldete sich bei einer Servicehotline oder suchte auf der Site von Microsoft nach Rat.

Der Software-Riese hatte reagiert und eine 3-Punkte-Anleitung «Schützen Sie Ihren PC» ins Netz gestellt.

Nehmen wir als Beispiel Schritt 2 auf microsoft.com/switzerland. Die Webseite erklärt, wie XP-Benutzer ein Windows-Update durchführen können.

Einen Blaster-Betroffenen leitete ich auf die Seite, mit dem Hinweis, dass er hier nachlesen könne, wie er sein System auf dem aktuellsten Stand halten kann. Der Mann verweigerte und wollte die Informationen von mir hören. Ich sagte, «lesen Sie diese Seite. Es steht alles da.» Es nützte nichts. Er wollte nicht lesen.Woran liegt das? – Die Gestaltung des Textes erschwert die Lesbarkeit.

  • Der Text ist schlecht scannbar.
  • Ein unruhiges Textlayout erschwert die Orientierung
  • Die Schriftgrösse ist auf 11 Pixel fixiert, daher im Internet Explorer nicht veränderbar (skalierbar).

Am augenfälligsten ist die zu kleine Schriftgrösse von 11 Pixeln. Das Schriftbild entspricht dem, was man einmal «Bleiwüste» nannte. 11 Pixel ist zu klein. Diese Meinung vertritt auch der Autor von stichpunkt.de.

Erstens also zu klein. Empfohlen wird mindestens 10 Punkt (pt) (Nielsen, Usability News).

Und zweitens nicht skalierbar. Schriftgrösse deshalb in den relativen Einheiten em, % oder den Werten xx-small bis xx-large oder smaller/larger angeben (W3C).

Es kommt noch schlimmer: Auf dem neuen Security-Portal fixiert Microsoft die Schrift auf 10 Pixel. Wer will das lesen?