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	<title>Onlinekommunikation &#187; Onlinetexten</title>
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	<description>Wie ein natürliches Gespräch.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 28 Oct 2010 16:06:38 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Einfache Fragen ergeben einfache Texte</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 15:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[einfach]]></category>
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		<description><![CDATA[Sehr lange ging auf Onlinekommunikation.ch gar nichts mehr. Doch jetzt melde ich mich zurück. Ich freue mich, dass ich durch meine berufliche Arbeit mit Webprojekten wieder ganz nah am Thema Konversationsstil und Schreiben im Web dran bin. Das Internet hat sich sehr gewandelt in den vergangen drei Jahren. Auf sozialen Platformen wird kommuniziert wie nie zuvor. Unternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr lange ging auf Onlinekommunikation.ch gar nichts mehr. Doch jetzt melde ich mich zurück. Ich freue mich, dass ich durch meine berufliche Arbeit mit Webprojekten wieder ganz nah am Thema Konversationsstil und Schreiben im Web dran bin. Das Internet hat sich sehr gewandelt in den vergangen drei Jahren. Auf sozialen Platformen wird kommuniziert wie nie zuvor. Unternehmen stellen sich dem Dialog mit den Kunden. Es stellen sich neue und auch altbekannte Herausforderung an die Onlinekommunikation.</p>
<p>Und nun zum Thema dieses Beitrags:</p>
<p>Ich erlebte manche Onlineredaktoren, die sich unwohl fühlten, als sie über technische Themen schreiben oder über ein IT-Projekt berichten sollten. Die vorgefasste Meinung war es offenbar, dass dies schwierige Themen seien und deshalb auch der Text mühsam werden würde.</p>
<p>Wie einfach der Text wird, bestimmen schon die Fragen, die wir zum Thema stellen. Ich gehe Herausforderungen mit komplexen Themen oder zumindest ungewissem Inhalt so an, dass ich mir einfache Fragen ausdenke, die ein Betrachter mit natürlicher Neugierde stellen würde. Die Erfahrung zeigt, dass auf einfache Fragen auch Fachleute meist einfache Antworten geben. So gebe ich mit den Fragen also den Blickwinkel auf das Thema, das Mass der Komplexität, schon vor.</p>
<p>Dabei ist es wie im alten Spruch aus der Schule: «Es gibt keine dummen Fragen.» Alle Fragen helfen zunächst ganz natürlich, eine Konversation in Gang zu bringen, in der sich die Gesprächspartner einander im Niveau annähern. Das klappt fast immer und kommt meist ganz angenehm heraus.</p>
<p>Einfache Fragen sind zum Beispiel (jeweils auf das konkrete Thema oder Produkt bezogen):</p>
<ul>
<li>Wie sieht etwas aus?</li>
<li>Wer tut was damit?</li>
<li>Was ist das Besondere?</li>
<li>Was bedeutet es für Sie?</li>
</ul>
<p>Als Würze dann noch ein paar beeindruckende Zahlen und als Sahnehäubchen einen kleinen Serviceteil mit dem Wo und dem Wann, und fertig ist der Text – jedenfalls eine gute Grundlage dazu erarbeitet.</p>
<p>Beim Schreiben hilft es schliesslich, sich von neuem in die Konversation hinein zu versetzen, damit so der einfache Ton der Antworten im Text erhalten bleibt.</p>
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		<title>Was und warum? Einleitungstext als Orientierungshilfe</title>
		<link>http://www.onlinekommunikation.ch/was-und-warum-einleitungstext-als-orientierungshilfe-63</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 09:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[JakobNielsen]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinetexten]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Besucher möchten meist am liebsten gleich zur Sache. Wie früher festgestellt, orientieren sie sich nach der nächst möglichen Aktion auf einer Webseite: einen Link klicken oder ein Formular ausfüllen. Als Erklärung, welche Links und welche Handlungen auf einer Seite zur Verfügung stehen, hilft ein Einleitungstext am Eingang der Seite. Im Oktober 2007 hat Jakob Nielsen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Besucher möchten meist am liebsten gleich zur Sache. Wie <a href="http://www.onlinekommunikation.ch/links-direkt-zur-aktion-38">früher</a> festgestellt, orientieren sie sich nach der nächst möglichen Aktion auf einer Webseite: einen Link klicken oder ein Formular ausfüllen.</p>
<p>Als Erklärung, welche Links und welche Handlungen auf einer Seite zur Verfügung stehen, hilft ein Einleitungstext am Eingang der Seite. Im Oktober 2007 hat Jakob Nielsen festgestellt, dass Einleitungstexte oft viel zu lange sind und von Besuchern meist gar nicht beachtet werden (<a href="http://www.useit.com/alertbox/intro-text.html">«Blah-Blah Text: Keep, Cut, or Kill?»</a>).</p>
<p>Wie soll also ein Eingangstext auf einer Webseite aussehen, damit Besucher wissen, was sie erwartet, und sie durch die Aktionen geleitet werden – wie in einem natürlichen Gespräch?</p>
<p>Jakob Nielsen wiederholt den alten Ratschlag, Texte für das Web um die Hälfte zu kürzen. Aus dem Bauch heraus auf Papier schreiben wir gerne viel Blah-Blah. Schneiden wir diesen Teil weg, bleiben als Einleitungstext meist ein oder zwei Sätze übrig. Das genügt um einfach zu sagen, worum es auf der Seite geht.</p>
<blockquote cite="http://www.useit.com/alertbox/intro-text.html"><p>Intro text has a valid role in that it helps set the context for content and thus answer the question: What&#8217;s the page about?</p></blockquote>
<p>Sagen Sie im Einleitungstext kurz und einfach, welche Inhalte auf der Seite sind, warum sie hier so gruppiert sind und was sie gemeinsam haben (Nielsen: «What? Why?»). Ein solcher Text hilft den Besuchern, sich auf der Seite besser zurechtzufinden. Selbst wenn der Text beim ersten Besuch übersprungen wird – vielleicht findet jemand bei einem zweiten Blick die Information hilfreich, um das Gefundene einzuordnen.</p>
<p>Vielleicht ist es nicht immer offensichtlich, was im Einleitungstext stehen soll, wenn ja der Inhalt schon alles klar macht. Im Gegensatz zu einer Zahlentabelle, einer Grafik oder einer Linkliste ist der Einleitungstext in natürlicher Sprache geschrieben. So wie Sie in einem Gespräch den Seiteninhalt in einem oder zwei Sätzen beschreiben würden, so können Sie es im Einleitungstext tun.</p>
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		<title>Konversationsstil: Natürlicher als klassische Businesskommunikation</title>
		<link>http://www.onlinekommunikation.ch/konversationsstil-naturlicher-als-klassische-businesskommunikation-61</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 16:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[konversation]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinetexten]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon lange trage ich einen Eindruck in mir herum, den ich jetzt einmal hier niederschreiben will. Ich bereite mich vor auf mein Referat am Web 2.0-Forum 2007. Das gibt mir Gelegenheit, einige Gedanken zu ordnen und Ideen los zu werden. Ich habe die Beobachtung gemacht, dass es Profis mit klassischer Kommunikations-Ausbildung oft am schwersten fällt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon lange trage ich einen Eindruck in mir herum, den ich jetzt einmal hier niederschreiben will. Ich bereite mich vor auf mein Referat am <a href="http://webzwei0.blogspot.com/">Web 2.0-Forum 2007</a>. Das gibt mir Gelegenheit, einige Gedanken zu ordnen und Ideen los zu werden.</p>
<p>Ich habe die Beobachtung gemacht, dass es Profis mit klassischer Kommunikations-Ausbildung oft am schwersten fällt, sich auf den Konversationsstil einzulassen. In vielen Jahren Berufspraxis hat sich in ihnen offenbar ein Schreiben festgesetzt, das oft weit weg von den Möglichkeiten der Onlinekommunikation ist.</p>
<p>Ich denke, es sind die folgenden Gründe, warum die klassische Businesskommunikation nicht unbedingt auf Konversation ausgerichtet ist:</p>
<ul>
<li><strong>Top down.</strong> Offizielle Bekanntmachungen von Führungsentscheidungen werden von oben nach unten kommuniziert. Inhalt sind Beschlüsse und nicht Gedankenaustausch.</li>
<li><strong>Für Print.</strong> Lange waren Broschüren, Newsletter, Mitarbeiter- oder Kundenzeitschriften die allgegenwärtigen Medien. Das gedruckte Wort gilt – am Text kann nichts mehr geändert werden. Antworten werden kaum erwartet.</li>
<li><strong>Verknappt.</strong> Mit dem immer grösseren Zeitdruck entstand in E-Mails eine immer knappere Sprache. Viele Auslassungen machen die Businesskommunikation effizienter, die Texte aber seelenlos und trocken.</li>
</ul>
<p>Im Konversationsstil ist jedoch das natürliche Gespräch gefragt. Mit folgenden Tipps versuche ich jeweils, den Konversationsstil ein bisschen verständlicher zu machen.</p>
<ul>
<li><strong>Von Mensch zu Mensch.</strong> Erzählen Sie, was Sie gerade erleben. Beschreiben Sie die Situation, in der Sie schreiben, und Ihre Beweggründe dazu. Machen Sie persönliche Empfehlungen. Das alles machen Sie natürlicherweise auch in einem Gespräch mit Ihrer Nachbarin.</li>
<li><strong>Für den Dialog.</strong> Erwarten Sie natürlicherweise Entgegnungen aus Ihrem Publikum. Erlauben Sie es sich, von den Antworten auf neue Ideen gebracht zu werden. Sie müssen nicht druckreif schreiben. In der Onlinekommunikation können Sie Ihre «unfertige» Sprache später ergänzen oder korrigieren – in einem Kommentar oder einem «Update» des Beitrags.</li>
<li><strong>Vernetzt.</strong> Es macht nichts, wenn Sie dasselbe mehrmals kommunizieren. Verweisen Sie auf Erwähnungen desselben Themas – auch in anderen Quellen und von anderen Autoren. So vernetzen Sie Wissen und Menschen. Im natürlichen Gespräch tun wir das laufend.</li>
</ul>
<p>In Blogs wird dieser Konversationsstil gepflegt. Deshalb sind Blogs auch oft noch eine grosse Herausforderung für viele Leute – wohl auch aus der Kommunikationsbranche.</p>
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		<title>Wie viel Hervorhebung mit Fettschreibung?</title>
		<link>http://www.onlinekommunikation.ch/wie-viel-hervorhebung-mit-fettschreibung-54</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 20:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Onlinetexten]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche erlebe ich einmal mehr in der Praxis, wie die Lesbarkeit von Web-Texten durch klare Strukturierung und Hervorhebung mit Fettschreibung verbessert werden kann. Manchen vorliegenden Texten fehlen eine klare Gliederung und beim Scannen (Überfliegen) des Textes bleibt das Auge kaum an einem packenden Wort hängen. Um die Lesbarkeit der Onlinetexte zu verbessern, arbeite ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche erlebe ich einmal mehr in der Praxis, wie die Lesbarkeit von Web-Texten durch klare Strukturierung und Hervorhebung mit Fettschreibung verbessert werden kann.</p>
<p>Manchen vorliegenden Texten fehlen eine klare Gliederung und beim Scannen (Überfliegen) des Textes bleibt das Auge kaum an einem packenden Wort hängen.</p>
<p>Um die Lesbarkeit der Onlinetexte zu verbessern, arbeite ich mit Überschriften, Absätzen und Hervorhebung durch Fettschreibung. Dabei habe ich mir überlegt, <strong>wie viel</strong> Fettschreibung denn gut sei. Im Web habe ich dazu Antworten gesucht.</p>
<ul>
<li><strong>Überschriften sind fett.</strong> Wichtigstes Element zur Gliederung eines Textes sind natürlich Überschriften. Sie geben dem Text Struktur und einen logischen Aufbau. Sie enthalten wichtige Wörter. Und sie sie geben visuelle Anhaltpunkte — typischerweise mit grösserer Schrift und fett.</li>
<li><strong>Fett in Aufzählungslisten.</strong> Ein sehr wirkungsvoller Einsatz von Fettschreibung pflegt Amy Gahran. In <q><a href="http://www.contentious.com/?p=38">Bulleted Lists: The Online Writer’s Friend</a></q> schreibt sie über Aufzählungslisten und gibt den Tipp, jeden Listenpunkt mit einem Satz in Fettschreibung anzufangen. Diese Methode wende ich gerade in dieser Aufzählungsliste an.</li>
<li><strong>Nur wenige, einzelne Wörter.</strong> Zahlreiche Quellen empfehlen einen zurückhaltenden Einsatz von Fettschreibung. Nicht ganze Sätze sondern nur wesentliche Wörter sollten nach Ursula Schulz&#8217; <q><a href="http://www.bui.fh-hamburg.de/pers/ursula.schulz/webusability/content.html">Kriterien für Content Usability</a></q> hervorgehoben werden. In Kapitel 15.6 der <a href="http://www.usability.gov/pdfs/guidelines.html">Guidelines von Usability.gov</a> wird davor gewart, dass zu viel Hervorhebung den Lesefluss bremsen würde. Bei Kerry Redshaw kann man im Artikel <q><a href="http://www.kerryr.net/webwriting/structure_scan-read.htm">Scannability and Readability in Web Writing</a></q> gar lesen, Fettschreibung wirke unprofessionell. Fettschreibung sollte für Überschriften reserviert sein. Und wenn es doch fett sein soll, dann nur die ersten paar Wörter eines Absatzes, rät Kerry.</li>
<li><strong>Lesbarkeit oder Betonung?</strong> Die Autoren von Webcredible schreiben in <q><a href="http://www.webcredible.co.uk/user-friendly-resources/web-usability/web-content.shtml">Website content &#038; usability</a></q>: <cite>Bolden two to three words which describe the main point of the paragraph, and not words on which you&#8217;re placing emphasis.</cite> Dieser Ratschlag mag irritieren, wenn man pflegt, mit dem HTML-Tag <code>&lt;strong&gt;</code> Wörter mit starker Betonung hervorzuheben. Dies im Unterschied zu einer Hervorhebung mittels <code>&lt;b&gt;</code>, die keine Betonung markiert. Werden jedoch die wesentlichen Wörter in einem Absatz mit <code>&lt;strong&gt;</code> hervorgehoben, dann stimmt wohl meistens die Lesbarkeit und die Betonung.</li>
</ul>
<p>Damit die Fettschreibung auch tatsächlich beim Lesen hilft, ist es vor allem wichtig, ein gleichmässiges Textbild zu schaffen. Zu viel Fettschreibung sorgt für Unruhe. Verschiedenartige Fettschreibung sorgt für Verwirrung.</p>
<p>In der Praxis will ich weiterhin darauf Acht geben, wenige, aber die wesentlichen Wörter mit Fettschrift hervorzuheben.</p>
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		<title>Für das F-Muster schreiben</title>
		<link>http://www.onlinekommunikation.ch/fur-das-f-muster-schreiben-50</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2007 21:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinetexten]]></category>
		<category><![CDATA[rss]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[An der Webstock Web Conference 2006 hielt Rachel McAlpine eine Präsentation mit dem Titel From plain language to F-language: we&#8217;re ready for rules. Darin greift sie die Erkenntnisse aus Jakob Nielsens Alertbox F-Shaped Pattern For Reading Web Content vom 17. April 2006 auf und stellte Regeln für das Schreiben von Web Content vor. Im Beitrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An der <a href="http://www.webstock.org.nz/recordings.php#06">Webstock Web Conference 2006</a> hielt <a href="http://www.webpagecontent.com/about.htm">Rachel McAlpine</a> eine Präsentation mit dem Titel <q><cite>From plain language to F-language: we&#8217;re ready for rules</cite></q>. Darin greift sie die Erkenntnisse aus Jakob Nielsens Alertbox <q><a href="http://www.useit.com/alertbox/reading_pattern.html">F-Shaped Pattern For Reading Web Content</a></q> vom 17. April 2006 auf und stellte Regeln für das Schreiben von Web Content vor.</p>
<p>Im Beitrag <q><a href="http://www.onlinekommunikation.ch/oben-und-links-wird-gelesen-39">Oben und links wird gelesen</a></q> habe ich auf Onlinekommunikation.ch über das F-Muster geschrieben.</p>
<p>Rachel McAlpine spricht von <cite>F-headlines</cite>, <cite>F-summaries</cite> und <cite>F-links</cite>.</p>
<h3>F-Überschriften</h3>
<ul>
<li>Überschriften dürfen lang sein: 4—10 Wörter</li>
<li>Überschriften sollten spezifisch und einzigartig sein, so dass eine Überschriftt nie zweimal vorkommen kann.</li>
<li>Die Wörter mit der meisten Information sollten vorne stehen. Die ersten drei Wörter sind wichtig (Rachel nennt dies <q>front-loaded</q>).</li>
<li>Überschriften sollten multifunktional sein. Denn sie dienen auch als Link auf der Startseite zum Artikel, als Seitentitel oder als Headline in einem RSS-Feed.</li>
<li>Überschriften nach diesen Regeln sparen Geld. Denn Klicks auf einen falschen Artikel wegen einer schlechten Überschrift sind teuer.</li>
</ul>
<h3>F-Zusammenfassungen</h3>
<ul>
<li>Der erste Absatz sollte eine Zusammenfassung des ganzen Artikels sein.</li>
<li>Rachel spricht von den ersten 16 Wörtern.</li>
<li>Auch diese Zusammenfassungen sind wiederverwendbar — zum Beispiel als Teaser oder auch in einem RSS-Feed.</li>
</ul>
<h3>F-Links</h3>
<ul>
<li>Links sollten vorne im Satz stehen.</li>
<li>In den Links selber sollten auch die ersten drei Wörter die meisten Informationen enthalten.</li>
</ul>
<p>Rachel macht weiter deutlich, dass mittezentrierte Überschriften und Text in Tabellen wegen des F-Musters beim Lesen schlecht seien.</p>
<p>Zusammen mit den Hinweisen zu einfacher Sprache (<q>plain language</q>) kommt Rachel schliesslich auf die vier Regeln für Web-Content-Schreiber:</p>
<p><img src='http://www.onlinekommunikation.ch/wp-content/uploads/2007/04/reachel-f-writing_l.jpg' alt='Folie von Rachel McAlpine. From plain language to F-language: we’re ready for rules' longdesc="The 4 essential rules for content writers - write plain language - write F-headlines - write F-summaries - write F-links" /></p>
<p>Die Präsentation gibt es als <a href="http://www.webstock.org.nz/recordings.php#06">Video oder Audio zum Herunterladen</a>. Vieles, was ich darin gehört habe, ist mir in Erinnerung geblieben und hat mein Verständnis für das Schreiben für das F-Muster geschärft.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Gespräch im Zentrum</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2007 20:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[navigation]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinetexten]]></category>

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		<description><![CDATA[In natürlichen, kurzen Gesprächen tauschen wir täglich mit Menschen Informationen aus. Eine Begrüssung — eine Frage — eine Antwort — ein Dank. Wie eine natürliche Konversation unter Menschen ist auch die Onlinekommunikation. Stellen Sie sich eine Notiz an den Partner am Kühlschrank vor, die dort hängt aber gar nicht beachtet wird. Die Aufmerksamkeit des Partners [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In natürlichen, kurzen Gesprächen tauschen wir täglich mit Menschen Informationen aus. Eine Begrüssung — eine Frage — eine Antwort — ein Dank. Wie eine <strong>natürliche Konversation unter Menschen</strong> ist auch die Onlinekommunikation.</p>
<p>Stellen Sie sich eine Notiz an den Partner am Kühlschrank vor, die dort hängt aber gar nicht beachtet wird. Die Aufmerksamkeit des Partners wird sich nicht auf den Zettel richten, solange nicht in einem Gespräch darauf Bezug genommen wird. Denn der Zettel befindet sich ausserhalb einer natürlichen Konversation zwischen Menschen.</p>
<p>Beachtung finden in einem Gespräch die Inhalte, die in den Fluss der Konversation eingebunden sind. Vergessen gehen Randbemerkungen, die ohne Aufmerksamkeit geäussert wurden.</p>
<p>Im Web findet <strong>das Gespräch im Hauptinhaltsbereich</strong> einer Webseite statt. Im Optimalfall geht der Text in knapper, menschlicher Sprache auf die beabsichtigten Aktionen der Besucher ein. Klick für Klick folgen Antworten und Hinweise — je nach Lauf der Konversation.</p>
<p>Botschaften in einer Seitenspalte werden kaum wahrgenommen, wenn sie nicht direkt mit der nächsten Aktion des Besuchers im Zusammenhang stehen. Werbebotschaften in einem Teaser oder Zusatzinformationen überspringt das Auge des Betrachters höchstwahrscheinlich. Ja sogar für die Sitenavigation ist mancher Besucher blind, wie Henrik Olsen in <q><a href="http://www.guuui.com/issues/01_05.php">Navigation blindness</a></q> beschreibt. Untersuchungen zur <q>Banner blindness</q> legten nahe, dass auch die Navigation ignoriert würde.</p>
<blockquote cite="http://www.guuui.com/issues/01_05.php"><p>In fact, they found that people tend to ignore any elements that are visually separated from everything else. Their findings suggest that separating navigation areas from the rest of a page may result in navigation blindness.</p></blockquote>
<p>Im Web sollte deshalb ein Link oder eine Information nicht einfach irgendwo am Rand platziert werden. Die Hoffnung ist schwach, aller Text, der auf der Seite ist, würde dann schon gelesen. Noch eher liest der Partner den Zettel am Kühlschrank.</p>
<p>Dazu noch ein Beispiel: Auf der Seite der <a href="http://www.stadt-zuerich.ch/internet/gsz/home/naturraeume/stadtgaertnerei.html">Stadtgärtnerei Zürich</a> konnte ich im Inhaltsbereich nichts von den Öffnungszeiten der Schauhäuser lesen. Ich suchte auf mehreren Seiten und fand doch nichts. Das fühlte sich an, als stellte ich in einem Gespräche immer wieder dieselbe Frage, ohne eine Antwort zu bekommen. Geärgert habe ich mich dann als ich endlich sah, dass in der Spalte rechts die Öffnungszeiten angegeben sind.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Universelle Einfachheit</title>
		<link>http://www.onlinekommunikation.ch/universelle-einfachheit-6</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Mar 2006 20:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinetexten]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[usability]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Aussagen habe ich beim Lesen des Artikels More Alike Than We Think von «UX matters» unterstrichen (auf Papier, mit Bleistift, im Zug): Jugendliche bevorzugen Websites, die leicht zu überfliegen sind und visuelle Anhaltspunkte haben, gegenüber Sites mit dichtem Text. Ältere Menschen überspringen Text, wenn sie auf unbekannte Begriffe stossen, und übersehen somit oft wichtige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Aussagen habe ich beim Lesen des Artikels <a href="http://www.uxmatters.com/MT/archives/000080.php"><q>More Alike Than We Think</q></a> von «UX matters» unterstrichen (auf Papier, mit Bleistift, im Zug):</p>
<ul>
<li>Jugendliche bevorzugen Websites, die leicht zu überfliegen sind und visuelle Anhaltspunkte haben, gegenüber Sites mit dichtem Text.</li>
<li>Ältere Menschen überspringen Text, wenn sie auf unbekannte Begriffe stossen, und übersehen somit oft wichtige Informationen.</li>
<li>Websites sollten ältere Menschen nicht mit unnötigen Informationen beladen, die sie davon abhalten, ihre Aufgaben auf einer Seite zu erledigen.</li>
<li>Menschen mit geringen Sprachkenntnissen ignorieren oft Informationen, die ausserhalb des Haupt-Inhaltbereichs liegen.</li>
<li>Alle Benutzergruppen bevorzugten Seiten, auf denen Informationen in kleinen Einheiten dargestellt waren, mit kurzen Absätzen, die jeder einen Gedanken ausdrückten.</li>
<li>Ein Link, der die Worte der Benutzer enthielt, also «Was kostet das?», funktionierte besser als «Kosten für das Studium».</li>
<li>Beliebt waren Seiten, die die Fragen der Benutzer klar und direkt beantworteten.</li>
<li>Niemand beklagte sich, die Seiten seien zu einfach zu lesen oder zu simpel geschrieben.</li>
<li>Benutzer waren eher bereit für weitere Informationen auf einen Link zu klicken, falls auf der Seite bereits Teile ihrer Frage beantwortet wurden.</li>
<li>Falls der Absatz vor einem Link nicht hilfreich war, war die Erwartung gering, der Link würde witerhelfen.</li>
<li>Eine universelle Sprache für verschiedene Benutzergruppen kann sehr gut funktionieren.</li>
<li>Information, die für alle Besucher hilfreich und leicht benutzbar ist.</li>
</ul>
<p>Sehr empfehlenswerte Lektüre, finde ich.</p>
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		<title>Fingerzeig mittels Sprache</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Mar 2006 13:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinetexten]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Hat Sie auch schon einmal jemand nach dem Weg gefragt? Haben Sie darauf auch mit den Händen geantwortet? «Dort, wo Sie das gelbe Haus sehen, nach 100 Metern rechts.» Auf der Stadtführung zeigt die Tourleiterin auf einen Kirchenturm und sagt: «Die Inschrift sehen Sie gleich unter dem gotischen Fenster links.» Auch in geschriebenen Texten macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat Sie auch schon einmal jemand nach dem Weg gefragt? Haben Sie darauf auch mit den Händen geantwortet? «Dort, wo Sie das gelbe Haus sehen, nach 100 Metern rechts.»</p>
<p>Auf der Stadtführung zeigt die Tourleiterin auf einen Kirchenturm und sagt: «Die Inschrift sehen Sie gleich unter dem gotischen Fenster links.»</p>
<p>Auch in geschriebenen Texten macht die Sprache deutlich, was zu sehen ist. Die Beschreibung von visuellen Hinweisen macht Texte verständlicher. Die Aufmerksamkeit der Leser lässt sich steuern. Bildhafte Beschreibungen helfen, sich zurechtzufinden.</p>
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		<title>Text ohne Approval</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2005 12:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinetexten]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein äusserst anschauliches Beispiel, wie ein Text ohne Approval aussieht, findet man auf Contentmanager.de in der Stichworterklärung für Approval:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein äusserst anschauliches Beispiel, wie ein Text ohne Approval aussieht, findet man auf <a href="http://www.contentmanager.de/ressourcen/glossar_1_approval.html">Contentmanager.de</a> in der Stichworterklärung für <q>Approval</q>:</p>
<p><img src="http://www.stefanbucher.net/blog/wp-content/photos/approval.jpg" alt="Text ohne Approval" longdesc="Zitat: Bezeichnet den Vorgang innerhalb des Workflow, bei dem ein neu erstellter oder bearbeiteter Content an eine verantwortlich Person zur Abnahme weitergeleitet wird. Dies kann darauf hin den Content ins Netz stellen oder zur Überarbeitung zurück geben" class="alignleft" height="73" width="450" /><br style="clear: both" /></p>
<p><a href="http://www.stefanbucher.net/blog/tag/onlinetexten/" rel="tag"><br />
</a><a href="http://www.stefanbucher.net/blog/tag/schreiben/" rel="tag"></a></p>
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		<title>Leicht lesbare Texte schreiben</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2005 13:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Bucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinetexten]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>

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		<description><![CDATA[Via einen Kommentar von Robert Stark im Usability Weblog habe ich ein grossartiges Arbeitsmittel gefunden: Leicht lesbar? In ein Formular geben Sie Ihren Text ein und klicken auf «testen». Das Resultat ist eine Bewertung der Lesbarkeit nach der Flesch-Formel. Berücksichtigt werden die durchschnittliche Wortlänge in Silben und die durchschnittliche Satzlänge in Wörtern. Daraus ergibt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Via einen Kommentar von <a href="http://starkcontent.typepad.com/blog/" title="http://starkcontent.typepad.com/blog/">Robert Stark</a> im <a href="http://blog.nutzbar.ch/" title="http://blog.nutzbar.ch/">Usability Weblog</a> habe ich ein grossartiges Arbeitsmittel gefunden:</p>
<p><a href="http://www.leichtlesbar.ch" title="http://www.leichtlesbar.ch">Leicht lesbar?</a></p>
<p>In ein Formular geben Sie Ihren Text ein und klicken auf «testen». Das Resultat ist eine Bewertung der Lesbarkeit nach der <a href="http://www.leichtlesbar.ch/html/fleschformel.html" title="http://www.leichtlesbar.ch/html/fleschformel.html">Flesch-Formel</a>. Berücksichtigt werden die durchschnittliche Wortlänge in Silben und die durchschnittliche Satzlänge in Wörtern. Daraus ergibt sich einen Wert für die Leseleichtigkeit. Sie ist abgestuft nach der Bildung, die ein Lesender haben muss, um den Text gut zu verstehen.</p>
<p>Der obenstehende Absatz hat zum Beispiel einen Flesch-Wert von <strong>52</strong>, was gemäss Auswertung dem Bildungsstand eines Neuntklässlers entspricht.</p>
<p>Neben dieser statistischen Analyse der Lesbarkeit gibt es noch andere Kriterien. Der Betreiber von leichtlesbar.ch, das Pressebüro Christian Bachmann, weist auch darauf hin auf der Seite zur Frage <a href="http://leichtlesbar.ch/html/faq+10.html" title="http://leichtlesbar.ch/html/faq+10.html"><q>Mein Text liegt bei 11, und ich möchte ihn auf mindestens 50 bringen. Wie mache ich das?</q></a>. Zudem, scheint mir, müssen auch die unterschiedlichen Anforderungen je nach Medium beachtet werden.</p>
<p>Dass ich nun dank dieser Website immer einen Wert für meine Texte vorgerechnet bekomme, ist ein Ansporn für die Arbeit.</p>
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